Neujahr

Thorsten Dahlmann • 2. Januar 2026

Das neue Jahr

Das neue Jahr hat begonnen, nach dem von vielen gelebten Kalender. Die Natur zeigt uns eher, dass erst mit dem Frühlingsbeginn die Ruhe und Starre aufgehoben wird und Neues entsteht. 

Viele Menschen haben heute Nacht mit lautem Getöse das neue Jahr eröffnet und damit vielen Tieren in der Natur und zuhause wieder viel Angst eingejagt. Es gibt kein richtig oder falsch. Jedoch ist Achtsamkeit eine wichtige Voraussetzung für das was wir sind. 

Wir haben in der Nacht zum 01.01.2026 für die, die es angenommen haben, eine besondere Heilenergieübertragung für alle Seelenbegleiter in tierischer Form durch geführt. Hier zeigte sich, dass dort, wo Seelenmenschen dies für ihre Tiere angenommen haben, viel mehr Ruhe und Frieden seitens der Tiere war. So schön dies zu sehen und zu spüren. Das ganze Jahr begleiten sie uns in unserem Leben und zeigen uns was Liebe wirklich ist. Sie zeigen uns den Weg und erleichtern uns eine Menge auf unserem Weg zu uns selbst. 
Warum also nicht auch einmal liebgewonnene Traditionen auf den Prüfstand stellen? 
Spätere Generationen werden aller Voraussicht nach spüren, dass viele Feiern nicht mehr notwendig sind. Wenn das Leben es ausmacht, dass wir uns wohlfühlen in uns selbst, wozu also noch besondere Tage hervorheben. Die Menschen leben nach einem Kalender und einer Uhr, die Abweichungen nicht zulassen. 

Das Leben wird danach bemessen und die Menschen freuen sich das ganze Jahr auf Geburtstage, Ostern, Weihnachten, Silvester oder auch später auf die Rente.

Wenn Ihr Euch einmal davon löst und jeden Tag als besonderen Tag, jeden Moment als besonderen Moment begreift, dann ist es leichter die Liebe und Freude die Ihr seid nach außen zu strahlen. 

Menschen die dazu bereit sind werden sie empfangen. lasst Euer Licht leuchten, jeden Moment Eures Lebens. dann braucht es weder Zeremonien noch Getöse in besonderen Momenten die eigentlich nicht so besonders sind. Nicht nur die Tiere, sondern auch jedes andere Lebewesen wird spüren, dass die liebevolle Ruhe, jenseits von Stress und Lärm, so wohltuend natürlich ist. 

Ein weiteres Jahr liegt vor Euch in Ihr wieder entscheiden könnt, wie Ihr es wirklich Leben wollt. Ihr werdet den Unterschied spüren.

Es ist so schön, dass wir alle auf dem Weg sind. Und wir freuen uns Euch auch weiterhin mit aller Kraft und Energie unterstützen zu dürfen. 

Thor
von Thorsten Dahlmann 26. Dezember 2025
Einladung für Dich
von Thorsten Dahlmann 22. Dezember 2025
Der Camino de Santiago ist weit mehr als nur ein Wanderweg – er ist ein lebendiger Strom aus Geschichten, Gebeten, Tränen, Lachen und leisen Momenten mit der eigenen Seele. 🌄✨ Viele Pilger berichten, dass sie unterwegs eine tiefe innere Wandlung erfahren, Altes loslassen und neuen Sinn, Kraft und Vertrauen finden. Der Camino – Weg der Seele - Auf dem Camino lassen Pilger den Lärm des Alltags hinter sich und tauchen ein in Stille, Natur und Einfachheit – ein Raum für Reflexion, Heilung und Neuorientierung. 🕊️ - Viele spüren dabei einen inneren Ruf: nicht nur zu laufen, sondern sich selbst neu zu begegnen, Verletzungen zu heilen und mutig einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. - Jeder Schritt wird zu einer Art bewegter Meditation – der Körper geht, der Geist wird stiller, und das Herz öffnet sich für das, was wirklich wichtig ist. Wenn der Rucksack schwer wird - Wer den Camino kennt, weiß: Irgendwann werden die Schultern schwer, die Füße müde, und die eigenen Emotionen fühlen sich an wie Steine im Rucksack. 😓 - Zweifel, alte Wunden, Lebensfragen – all das meldet sich oft gerade dann, wenn die Kräfte nachlassen und man sich fragt: „Wie soll ich das schaffen?“ - Genau in diesen Momenten wird sichtbar, wie wichtig Unterstützung ist – nicht nur für den Körper, sondern auch für Herz, Geist und Seele. 💗 Quell des Lebens – Energie für deinen Weg - Mit *Quell des Lebens* stellt Thorsten Dahlmann (Thor) seine langjährige Erfahrung als spiritueller Heiler zur Verfügung: Energiearbeit, Coaching und Begleitung für Menschen, die innerlich wachsen und Blockaden lösen möchten. - Seine Arbeit verbindet sanfte, nicht-invasive Energieheilung mit ganzheitlicher Sicht auf Körper, Geist und Seele – ein Angebot, das Pilgern hilft, inneren Ballast loszulassen und wieder in die eigene Mitte zu finden. ✨ - Viele Menschen berichten, dass sie durch seine Heilenergieübertragungen Ängste lösen, innere Klarheit gewinnen und ihr Leben in positivere Bahnen lenken konnten. 🙏 Healing for Pilgrims – Begleitung auf dem Camino - Mit der Seite https://www.healingforpilgrims.com richtet Thor sein Wirken gezielt an Pilger des Camino de Santiago – an Menschen, die unterwegs sind oder sich auf ihre Reise vorbereiten. 🌍 - Dort bietet er dir energetische Unterstützung über die Distanz an: Fernheilungen, regelmäßige Heiltransmissionen sowie Begleitung in Krisenmomenten – egal, ob du in einem ruhigen Albergue, einer lauten Herberge oder schon wieder zu Hause bist. 📱✨ - Besonders kraftvoll ist die wöchentliche Heilenergieübertragung: Jeden Samstag von 21:00–22:00 Uhr deutscher Zeit (20:00–21:00 Uhr in Portugal) kannst du dich bewusst einklinken, dich hinlegen oder hinsetzen und innerlich sagen: „Ich bin bereit.“ 🌙 Was Thor für Pilger tut - Thor arbeitet mit über 100 Energiesystemen, um energetische Blockaden zu lösen, innere Lasten zu erleichtern und deine Selbstheilungskräfte zu stärken – sanft, respektvoll und im Einklang mit deinem eigenen Glauben. 🌈 - Für akute Situationen bietet er *Urgent Help* an: schnelle, liebevolle Unterstützung, wenn du unterwegs in einer Krise steckst, von Angst, Erschöpfung oder überwältigenden Gefühlen überrollt wirst. 🚨💗 - Nach deiner Pilgerreise begleitet er dich in der *Integration*: Dabei geht es darum, die Erfahrungen des Camino in deinen Alltag mitzunehmen, das Erlebte zu verankern und die neu gewonnene innere Ruhe lebendig zu halten. 🕯️ Ein unsichtbarer Wegbegleiter für deinen Camino - Viele Pilger erleben Thor wie einen unsichtbaren Weggefährten: Er muss nicht physisch neben dir laufen – und doch kannst du spüren, dass du innerlich gehalten wirst, wenn du dich auf die Heilenergie einlässt. 🤝 - Eine Pilgerin berichtet, wie sie völlig erschöpft auf dem Camino stand, nicht mehr weiterkonnte – bis sie Thor kontaktierte und sich innerlich wieder gestützt, stabil und leichter fühlte, sodass der nächste Abschnitt plötzlich wieder möglich war. 💬✨ - Ob du dich schon lange spirituell auf deinem Weg befindest oder gerade erst deinen ersten Schritt nach Santiago planst: Quell des Lebens und Healing for Pilgrims möchten dir helfen, deinen Camino nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich zum Weg zurück zu deinem wahren Selbst zu machen. 🌟 Wenn du spürst, dass du dir auf deinem Camino mehr innere Klarheit, Heilung und liebevolle Begleitung wünschst, dann lohnt sich ein Blick auf https://www.healingforpilgrims.com – vielleicht wartet genau dort der unsichtbare Weggefährte, den deine Seele sich schon lange gewünscht hat. 🌈🕊️
von Thorsten Dahlmann 22. Dezember 2025
Ein spiritueller Weg der Transformation
von Thorsten Dahlmann 10. Dezember 2025
Deine Auszeit für Körper, Geist und Seele
von Thorsten Dahlmann 10. Dezember 2025
Das Portal für Deinen Wandel
von Thorsten Dahlmann 10. Dezember 2025
Lass Dich durch Thor begleiten
von Thorsten Dahlmann 10. Dezember 2025
Quell des Lebens jetzt auch online erlebbar
von Thorsten Dahlmann 10. Dezember 2025
Vielen von uns sind die "Portaltage" als Begriff mittlerweile schon einmal unter gekommen. Aber was machen solche Tage mit ihrer besonderen Schwingung mit uns? Wenn wir im Internet danach "googlen", finden wir ganz viel zur Herkunft der Portaltage und dazu, welche sogenannten "Lichtkörpersymptome" dabei eine Rolle spielen können. Die Essenz, die sich in meiner Arbeit als wichtig heraus kristallisiert hat ist, dass es Tage sind, die mit enormen Chancen für unser Wachstum verbunden sind. Egal, ob es die Heilung innerer Themen ist oder eben auch die Erzeugung neuer Realitäten, d.h. dessen, was wir für unser Leben wirklich möchten. Es sind Tage an denen wir manchmal noch mit alten Themen konfrontiert werden, die dann nach oben ans Licht strömen und einfach angesehen werden wollen, aber auch solche die noch der Heilung ihrer Ursachen bedürfen, was uns in diesen Tagen wieder etwas leichter fallen darf. Vielfach fühlen sich die Menschen an diesen Tagen auch sehr serh motiviert, Dinge anzugehen, die lange aufgeschoben wurden und jetzt mit ganz viel Elan erledigt werden können und auch sollen. Was auch immer Du auch fühlen magst an diesen Tagen und wie auch immer Du oder andere emotional reagieren. Sei Dir bewusst, dass es alles Deinem Lernen und Wachstum dient. Nimm es in Liebe an und wisse, dass es wichtig ist. Wichtig für DICH! Die Portaltage in 2026 sind... Portaltage Januar 2026 Samstag, 17. Januar 2026 Mittwoch, 21. Januar 2026 Mittwoch, 28. Januar 2026 Donnerstag, 29. Januar 2026 Portaltage Februar 2026 Donnerstag, 05. Februar 2026 Mittwoch, 11. Februar 2026 Montag, 16. Februar 2026 Donnerstag, 19. Februar 2026 Dienstag, 24. Februar 2026 Portaltage März 2026 Mittwoch, 04. März 2026 Samstag, 07. März 2026 Donnerstag, 12. März 2026 Sonntag, 15. März 2026 Mittwoch, 25. März 2026 Donnerstag, 26. März 2026 Freitag, 27. März 2026 Samstag, 28. März 2026 Sonntag, 29. März 2026 Montag, 30. März 2026 Dienstag, 31. März 2026 Portaltage April 2026 Mittwoch, 01. April 2026 Donnerstag, 02. April 2026 Freitag, 03. April 2026 Portaltage Mai 2026 Montag, 04. Mai 2026 Dienstag, 05. Mai 2026 Mittwoch, 06. Mai 2026 Donnerstag, 07. Mai 2026 Freitag, 08. Mai 2026 Samstag, 09. Mai 2026 Sonntag, 10. Mai 2026 Montag, 11. Mai 2026 Dienstag, 12. Mai 2026 Mittwoch, 13. Mai 2026 Samstag, 23. Mai 2026 Dienstag, 26. Mai 2026 Sonntag, 31.Mai 2026 Portaltage Juni 2026 Mittwoch, 03. Juni 2026 Donnerstag, 11. Juni 2026 Dienstag, 16. Juni 2026 Freitag, 19. Juni 2026 Mittwoch, 24. Juni 2026 Dienstag, 30. Juni 2026 Portaltage Juli 2026 Dienstag, 07. Juli 2026 Mittwoch, 08. Juli 2026 Mittwoch, 15. Juli 2026 Sonntag, 19. Juli 2026 Portaltage August 2026 Mittwoch, 05. August 2026 Freitag, 07. August 2026 Mittwoch, 26. August 2026 Donnerstag, 27. August 2026 Portaltage September 2026 Dienstag, 15. September 2026 Donnerstag, 17. September 2026 Portaltage Oktober 2026 Sonntag, 04. Oktober 2026 Donnerstag, 08. Oktober 2026 Donnerstag, 15. Oktober 2026 Freitag, 16. Oktober 2026 Freitag, 23. Oktober 2026 Donnerstag, 29. Oktober 2026 Portaltage November 2026 Dienstag, 03. November 2026 Freitag, 06. November 2026 Mittwoch, 11. November 2026 Donnerstag, 19. November 2026 Sonntag, 22. November 2026 Freitag, 27. November 2026 Montag, 30. November 2026 Portaltage Dezember 2026 Donnerstag, 10. Dezember 2026 Freitag, 11. Dezember 2026 Samstag, 12. Dezember 2026 Sonntag, 13. Dezember 2026 Montag, 14. Dezember 2026 Dienstag, 15. Dezember 2026 Mittwoch, 16. Dezember 2026 Donnerstag, 17. Dezember 2026 Freitag, 18. Dezember 2026 Samstag, 19. Dezember 2026
von Thorsten Dahlmann 17. April 2025
Hochsensibilität: Keine Krankheit, sondern eine besondere Gabe In unserer schnelllebigen Welt, in der Stress, Lärm und ständige Reizüberflutung zum Alltag gehören, fühlen sich viele Menschen manchmal überfordert. Besonders Menschen, die als hochsensibel gelten, erleben ihre Umgebung oft intensiver als andere. Doch was bedeutet Hochsensibilität eigentlich – und ist das eine Krankheit? Was ist Hochsensibilität? Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das von der US-amerikanischen Psychologin Elaine N. Aron in den 1990er Jahren erstmals wissenschaftlich beschrieben wurde. Hochsensible Menschen (HSP, Highly Sensitive Persons) nehmen Reize aus ihrer Umwelt – Geräusche, Gerüche, Stimmungen, zwischenmenschliche Schwingungen – viel stärker wahr und verarbeiten diese tiefgehender. Das betrifft etwa 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung. Hochsensibilität ist keine Diagnose Wichtig zu betonen: Hochsensibilität ist keine Krankheit und keine psychische Störung. Es handelt sich um eine natürliche Variation im Spektrum menschlicher Wahrnehmung und Informationsverarbeitung. Hochsensible Menschen sind weder „zu empfindlich“ noch „übertrieben sensibel“, sondern verfügen über ein besonders feines Nervensystem, das auf subtile Reize reagiert. Die Stärken der Hochsensiblen Hochsensible Menschen haben viele positive Eigenschaften: Empathie: Sie nehmen Stimmungen und Gefühle anderer oft intuitiv wahr und können sich gut in andere hineinversetzen. Kreativität: Viele HSP sind ausgesprochen kreativ und haben ein ausgeprägtes Gespür für Ästhetik. Detailgenauigkeit: Sie bemerken oft Details, die anderen entgehen. Tiefe Verarbeitung: Sie denken gründlich nach und reflektieren intensiv. Herausforderungen im Alltag Natürlich bringt Hochsensibilität auch Herausforderungen mit sich. Überreizung, schnelle Erschöpfung oder das Bedürfnis nach Rückzug sind typische Begleiterscheinungen. Doch das bedeutet nicht, dass Hochsensible „krank“ sind – sie brauchen lediglich andere Strategien, um mit ihrer Umwelt umzugehen. Akzeptanz statt Pathologisierung Es ist wichtig, Hochsensibilität als wertvolle Facette menschlicher Vielfalt zu begreifen. Wer hochsensibel ist, sollte sich nicht als „anders“ oder „falsch“ fühlen. Stattdessen kann es helfen, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und für sich selbst einzustehen – zum Beispiel durch regelmäßige Pausen, bewusste Reizreduktion und den Austausch mit Gleichgesinnten. Fazit Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern ein Geschenk – auch wenn es manchmal herausfordernd sein kann. Wer seine Hochsensibilität annimmt und lernt, damit umzugehen, kann daraus große Kraft schöpfen. Die Welt braucht Menschen, die aufmerksam, empathisch und feinfühlig sind. Hochsensible bereichern unser Zusammenleben – und das ist etwas, das wir feiern sollten!
von Thorsten Dahlmann 6. April 2025
Hochsensibilität, ein Persönlichkeitsmerkmal, das bei etwa 15-20% der Bevölkerung vorkommt, stellt für Fachkräfte im Gesundheitswesen eine besondere Herausforderung dar. Obwohl hochsensible Menschen tiefere Wahrnehmungsfähigkeiten und ausgeprägte Empathie besitzen, scheuen viele Psychologen und Ärzte davor zurück, ihre eigene Hochsensibilität anzuerkennen oder öffentlich zu machen. Diese Zurückhaltung hat verschiedene Ursachen, die sowohl in beruflichen Anforderungen als auch in gesellschaftlichen Wahrnehmungen und persönlichen Ängsten wurzeln. Das Spannungsfeld zwischen beruflicher Identität und Hochsensibilität Unterrepräsentation und berufliche Erwartungen Es gibt Erhebungen, die zeigen, dass weniger als 10 Prozent aller Ärzte selbst hochsensibel sind, obwohl mindestens 45 Prozent aller Arztbesuche auf hochsensible Personen zurückzuführen sind. Diese Diskrepanz deutet bereits auf ein grundlegendes Missverhältnis zwischen den Bedürfnissen hochsensibler Patienten und der Prävalenz von Hochsensibilität unter medizinischem Fachpersonal hin. Im medizinischen und psychotherapeutischen Berufsumfeld werden Eigenschaften wie emotionale Stabilität, Belastbarkeit und Objektivität besonders geschätzt. Diese Erwartungshaltung steht in scheinbarem Widerspruch zu typischen Merkmalen der Hochsensibilität wie intensiver Reizwahrnehmung und tiefgehender Reflexion. Hochsensible Fachkräfte befürchten oft, dass das Eingestehen ihrer Hochsensibilität als mangelnde Professionalität oder fehlende Belastbarkeit interpretiert werden könnte. Stigmatisierung und berufliche Nachteile Viele Hochsensible werden aufgrund ihrer Besonderheiten stigmatisiert und eher geringgeschätzt. Die Betroffenen erleben dies verständlicherweise als sehr kränkend. In einem beruflichen Kontext, der Durchsetzungsfähigkeit und Stressresistenz belohnt, könnte das Offenbaren von Hochsensibilität karrierehemmend wirken oder zu Diskriminierung führen. Persönliche Barrieren zur Selbstoffenbarung Selbststigmatisierung und Minderwertigkeitsgefühle Hochsensible Personen tendieren oftmals dazu, ihr Wesensmerkmal zu verbergen und sich selbst als "anders" bzw. "minderwertig" zu betrachten. Diese Selbststigmatisierung verstärkt die Hemmung, die eigene Hochsensibilität anzuerkennen und mitzuteilen. Viele hochsensible Menschen haben das Gefühl "anders zu sein" und leiden unter Unsicherheit und Minderwertigkeitsgefühlen. Schuldgefühle bezüglich Leistungsfähigkeit Häufig quälen Hochsensible auch Schuldgefühle, weil sie beispielsweise nicht so leistungsfähig sind wie andere. Gerade in anspruchsvollen Berufen wie der Medizin oder Psychotherapie, wo hohe Leistungserwartungen bestehen, können diese Schuldgefühle besonders belastend sein und zur Verheimlichung der eigenen Hochsensibilität führen. Diagnostische Herausforderungen und Verwechslungsgefahr Überschneidungen mit psychischen Erkrankungen Die Abgrenzung von Hochsensibilität zu psychischen Erkrankungen ist komplex und selbst für Fachleute ohne besondere Kenntnisse über Hochsensibilität schwer zu erkennen. Manche Merkmale überschneiden sich beispielsweise mit dem reizanfälligen Nervensystem der Borderline-Störung oder der Sensibilität der vermeidend-unsicheren-Persönlichkeitsstörung. Auch zu ADHS/ADS, posttraumatischen Belastungsstörungen, Depressionen und Essstörungen bestehen Ähnlichkeiten und Überschneidungen. Fachkräfte könnten befürchten, dass ihre Hochsensibilität fälschlicherweise als psychische Störung interpretiert wird, was ihr berufliches Ansehen gefährden könnte. Diese Sorge ist besonders relevant in Berufen, in denen psychische Stabilität als Grundvoraussetzung gilt. Fehlende formale Anerkennung Hochsensibilität ist keine psychische Störung und erst recht keine Krankheit, sondern eine Besonderheit der Reizverarbeitung. Der Mangel an formaler Anerkennung im medizinischen Klassifikationssystem erschwert es jedoch, Hochsensibilität als legitimes Persönlichkeitsmerkmal zu etablieren und angemessene Unterstützung einzufordern. Berufliche Herausforderungen für hochsensible Heilberufler Belastung durch intensivere Reizverarbeitung Hochsensible Menschen nehmen Details intensiver wahr und sind sehr empathisch. Im klinischen Umfeld kann dies zu einer intensiveren Wahrnehmung von Patientenleid, Konflikten im Team oder stressvollen Arbeitsbedingungen führen. Die tiefgehende Reflexion und Analyse vorhergehender Situationen, Erlebnisse und Gespräche kann bei hochsensiblen Menschen dazu führen, dass sie diese im Anschluss intensiv verarbeiten müssen. Diese intensivere Verarbeitung kann in anspruchsvollen Berufsfeldern zu schnellerer Erschöpfung führen und das Risiko eines Burnouts erhöhen. Das Offenlegen der eigenen Hochsensibilität könnte daher als Eingeständnis interpretiert werden, den beruflichen Anforderungen nicht gewachsen zu sein. Angst vor Patientenwahrnehmung Hochsensible Ärzte und Psychologen könnten befürchten, dass Patienten sie als weniger kompetent oder belastbar wahrnehmen, wenn sie ihre Hochsensibilität offenlegen. Dies könnte das Vertrauensverhältnis zwischen Behandler und Patient gefährden und die therapeutische Wirksamkeit beeinträchtigen. Chancen durch Anerkennung der eigenen Hochsensibilität Vorteile für die therapeutische Arbeit Trotz aller Herausforderungen bringt Hochsensibilität auch erhebliche Vorteile mit sich. Empathie, Vorstellungskraft und ästhetisches Bewusstsein sind Stärken, die mit Hochsensibilität einhergehen. Diese Eigenschaften können besonders in therapeutischen Berufen von großem Nutzen sein, da sie ein tieferes Verständnis für die Bedürfnisse und Erfahrungen der Patienten ermöglichen. Hochsensible Menschen nehmen das Leben intensiv wahr, haben ein tiefes Gefühlsempfinden und eine hohe Empathiefähigkeit. Deshalb könnte man auch sagen, dass sie sozial hochbegabt sind. In künstlerischen, therapeutischen oder sozialen Berufen sind sie demnach sogar im Vorteil. Potenzial für bessere Selbstfürsorge Das Erkennen und Akzeptieren der eigenen Hochsensibilität kann zu einer verbesserten Selbstfürsorge führen. Viele setzen sich dann ausführlich mit der Hochsensibilität auseinander und lernen, sich besser zu strukturieren und bestimmte Dinge zu ändern – beispielsweise besser auf sich zu achten, indem sie sich Rückzugsräume zugestehen. Schlussfolgerung und Ausblick Die Zurückhaltung hochsensibler Psychologen und Ärzte, ihre Hochsensibilität offenzulegen, ist das Ergebnis komplexer sozialer, beruflicher und persönlicher Faktoren. Stigmatisierung, Verwechslung mit psychischen Erkrankungen, Selbstzweifel und berufliche Anforderungen tragen alle dazu bei, dass diese Fachkräfte ihre Hochsensibilität verbergen. Um eine Kultur zu schaffen, in der hochsensible Mediziner und Psychologen ihre Hochsensibilität offen anerkennen können, ist ein besseres Verständnis dieses Persönlichkeitsmerkmals nötig. In speziellen Therapiegruppen und in der einzelpsychotherapeutischen Begleitung können hochsensible Menschen darin unterstützt werden, sich selbst mit ihrer Hochsensibilität besser kennen und schätzen zu lernen und Verantwortung für diese Qualität zu übernehmen. Letztendlich könnte die Anerkennung und Integration der Hochsensibilität im medizinischen und psychotherapeutischen Berufsfeld nicht nur den betroffenen Fachkräften zugutekommen, sondern auch zu einer verbesserten Versorgung der Patienten führen, insbesondere jener, die selbst hochsensibel sind. Die Balance zwischen Anspruch, Druck, Perfektionismus und Rückzugsmöglichkeiten ist entscheidend, um Burnout und anderen Beschwerden vorzubeugen (Erstellt mit Perplexity KI)